Samstag, 30. Oktober 2010

Exportschlager der USA: Halloween

Gruselige Kostüme anziehen, um die Häuser ziehen, um Süßigkeiten betteln, Streiche spielen oder -für die etwas Älteren unter uns- einfach nur verkleidet in Clubs gehen.


Aber warum das alles. Dass kann keiner wirklich erklären, Nur in Sachen Herkunft ist man sich einig. Der" All Hallows Even", zu Deutsch Allerheiligenabend, wurde seiner Zeit von den Iren, die nach Amerika auswanderten mitgebracht. Der Brauch der Iren, der Verkleiden und das aushölen von Kürbissen beinhaltete, breitete sich zunächst über die gesamte USA aus und übertrag schließlich auch die Grenzen nach Kanada.
Wissenschaftlern zufolge kam der Trend in den 90ern vor allem aus kommerziellen Gründen nach Europa, speziell natürlich auch nach Deutschland und erfährt hier von Jahr zu Jahr mehr Bedeutung.
Genau das lässt die Kritiker natürlich nicht lange ruhig bleiben. Die Christen beschweren sich, dass dadurch Allerheiligen komplett vernachlässigt würde und auch die Polizei sprach in den vergangen Jahren von einem gewissen 
Ausarten von "Streichen". Bis hin zum Anzünden ganzer Vorgärten sei alles dabei gewesen.

Ob man nun Halloween mag oder nicht, das ist alles absolute Geschmackssache. Die einen freuen sich auf die zahlreichen Kostümparties in der ganzen Stadt, wobei andere sich lieber mit den Gruselfilmen im Fernsehn zufrieden geben und darauf hoffen, genug Süßigkeiten für den ganzen Abend zu haben, damit am nächsten morgen auch noch ihr Bäumchen im Garten steht und die Briefe frei von Zahnpasta sind.

Wie eure Abendgestaltung auch aussehen mag, wir wünschen viel Spaß dabei!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Und immer wieder die Frauen



Den Namen Helmut Newton hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Spätestens, wenn  von “dem” die Rede ist, der “doch immer die nackten Mädchen fotografiert hat”.
Aber wer war eigentlich Alice Springs?

June Newton, geboren June Brown lernte Helmut Newton in seinem Fotostudio in Melbourne kennen. Schon ein Jahr später trauten sie sich und blieben bis zu seinem Tod 2004 verheiratet.
Als Helmut Newton aufgrund einer Grippeerkrankung die geplante Werbekampagne für eine Zigarettenmarke nicht realisieren konnte, sprang June Newton kurzerhand ein.
Diese Fotoreihe bedeutete Ihren Durchbruch als Fotografin und June fotografierte ab dato namhafte Persönlichkeiten wie Yves Sant Laurent oder Brigitte Nielsen.
Und wieso das Pseudonym Alice Springs?
“Der Legende nach war es der Freund der Schauspielerin Jean Seberg, der Helmut Newtons Ehefrau June bei der Suche nach einem neuen Namen half. Der Mann bat angeblich um einen Atlas, suchte Junes Heimat Australien und sagte, sie solle bei geschlossenen Augen mit dem Finger in die Karte tippen. Sie traf die Wüstenstadt Alice Springs. "Hier hast du deinen Namen", so der junge Mann.”
Für diejenigen die nun mehr über Alice Springs erfahren wollen, gibt es momentan in Berlin eine Alice Springs-Ausstellung in der Newton Foundation.
(http://www.helmutnewton.com)


I Am Sam ■■■■

■■■■ -herrausragend|■■■□ -sehenswert|■■□□ -Ok|■□□□ -uninteressant|□□□□ -Finger weg!



Sam ist eigentlich in der Blüte seine Lebens, hat einen Beruf und lebt mir seiner kleinen Tochter als alleinerziehender Vater. Aber eben nur eigentlich. Denn Sam ist anders, als andere Männer in seinem Alter. Er ist geistig auf dem Stand eines siebenjährigen, sein Beruf besteht darin die Tische bei Starbucks ordentlich zu machen und seine geliebte Lucy ist inzwischen schlauer als er selbst. Das Jugendamt will das schlaue Mädchen daher von Sam wegnehmen. Dieser aber kämpft um seine Tochter und rührt mit seiner hilflosen Art wirklich jeden.
Der Film ist aus dem Jahre 2001 und hinter der Hauptrolle Sam steckt niemand geringeres als Sean Penn, der für diese extrem überzeugend gespielte Rolle auch für den Oscar nominiert wurde. Die kleine Lucy wird von der damals noch sehr jungen Dakota Fanning gespielt.
Es ist ein Film der berührt und jeden mit dem tapferen Sam mitfühlen lässt, ohne dabei von Dramatik in Kitsch zu verfallen. Von daher legen wir es euch ans Herz schnell zur Videothek zu gehen und den Film auszuleihen! Wir garantieren: es lohnt sich!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Where is your boy tonight?

Sie tragen sie. In London.
Und allen Hinweisen nach zu urteilen nicht nur dort.
Die Rede hierbei ist von der Marke “London Boy”, die vor nun fast 40 Jahren Ihren Kult- Status nicht zuletzt durch berühmte Träger wie Boy George oder Andy Warhol erreichte.
“In den 1970ern lieferten Stephane Raynor und seine ikonische Marke Boy London den Punks und neuen Romantikern genau das, was sie wollten. Jetzt ist er wieder da und liefert saubere Designs (…) ”
(www.urbanoutfitters.de)

Bei Urban Outfititters sind die Tshirts mit Geschichte nun wieder für mehr oder weniger humane Preise um die 46 Euro zu erhalten.
Jetzt stellt sich bloß noch die Frage: Setzt sich “Boy London” ein zweites Mal in der Modewelt durch und erlebt eine zweite Blütezeit oder wird es wieder in der Versenkung verschwinden, bevor es richtig angekommen ist.
Ich für meinen Teil drücke diesem Kult-Label beide Daumen.

[thefashionspot.com + http://horstson.de/]

Peter Lindbergh (Postfuhramt Berlin)

Berlin ist wieder um eine brilliante Ausstellung reicher. Bis in den Januar 2011 sind die besten, schönsten und herausragensten Fotos und Videos der bekannten Modefotografs Peter Lindbergh im Postfuhramt ausgestellt!

Der deutsche Fotograf hat nahezu alle bekannten Topmodels für die berühmtesten Modezeitschriften vor der Linse gehabt. Kate Moss, Naomi Campbell und Tatjana Patiz sind nur einige Namen.
Auch die Modeunternehmen Calvin Klein, Emporio Armani, Hugo Boss und Jil Sander wählen ihn oftmals als Fotograf für ihre neuen Kollektionen aus.
Markant für seine Fotos ist, dass sie in den meisten fällen schwarz-weiß gehalten sind. Seine persöhnliche Note in den Fotos brachte Lindbergh auch schon zahlreiche Preise ein.
Also nichts wie hin, es lohnt sich.

[Postfuramt | Oranienburger Straße 35/36 | 10117 Berlin | Eintritt: Normal 10€, Ermäßigt]



Dienstag, 26. Oktober 2010

Oh nein, Krake Paul ist tot!

Wir bitten den Text mit einer gewissen Ironie zu lesen!

Krake Paul, der alle WM-Spiele der Deutschen Nationalmannschaft richtig voraussagte (leider auch die Halbfinal-Niederlage gegen Weltmeister Spanien), ist in der Nacht zu Dienstag in seinem Aquarium in Oberhausen verstorben.
Tanja Munzig (31), Marketing Managerin des Sealifes, zu BILD.de: „Paul lag heute morgen tot im Becken. Das war leider absehbar, weil er in den letzten Tagen nicht mehr so aktiv war und wenig aß. Wir sind alle sehr traurig.“Sealife-Generalmanager Stefan Porwoll (37): „Er ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und wir werden ihn schmerzlich vermissen.
Er starb in der Nacht friedlich und eines natürlichen Todes.“
Heute steht im Sealife Oberhausen alles in Zeichen der Trauer. Die Fahnen sind auf Halbmast, alle Mitarbeiter tragen eine schwarze Schleife und es wird ein Kondolenzbuch ausgelegt.Außerdem wird demnächst eine DVD erscheinen.
Einziger Trost: Ein junger Paul ist unterwegs und soll nächste Woche in Oberhausen in das Aquarium ziehen. Tanja Munzig: „Bei der nächsten EM wird sich zeigen, ob er die Fähigkeiten seines Vorgängers besitzt.“
(von bild.de)

Watch listen tell - and love?

Unwiderruflich ist der Herbst nun schon seit mehr als einem Monat in der Hauptstadt eingezogen. Mit ihm die kürzeren Tage und längeren Nächte, bunt gefärbte Alleen und der Wunsch, sich mit einer schönen Tasse Chai in die Wohnung zu verziehen.

Genau für diese Augenblicke die richtige Musik schenkt uns “watch, listen, tell” – vornehmlich über youtube.com oder myspace zu erreichen.
Bezaubernde, meist auch unbekanntere Künstler zeigen sich hier von einer ganz anderen Seite mit einem Lied, in der Akustikversion gespielt. Und das an den unterschiedlichsten Orten einer Stadt, die zu diesem überaschend simpel aber doch überzeugenden Idee nicht besser passen könnte. London – die Stadt die schon so einige in ihren Bann zog. 

Interpreten verschiedenster Genres stellen sich hier vor und auch bekanntere Künstler wie “Two Door Cinema Club” sind unter den fast 40 verschiedenen Videos zu finden.

Besonders schön ist hierbei die durchgängige Vintage-Färbung der Videos, die dem Ganzen noch eine ganz persönliche Handschrift gibt.

Wir sagen: Daumen hoch für eine Aktion, die nicht nur den vielversprechenden Künstlern gut tut – sondern auch den Hörenden und Sehenden.

Wenn Ihr neugierig geworden seid, empfehlen wir für den herbstlichen Einstieg
Lucy Rose