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Donnerstag, 14. April 2011

Geschichten aus Sand

Mit ihren Sandanimationen sorgte sie beim Publikum für Staunen, als Kseniya Simonova bei
Ukraine´s Got Talent antrat. Die Bilder, die die 24-jährige Künstlerin aneinanderreihte, beschreiben die Gefühle zwischen Liebe und Gewalt, die die Ukraine während des Zweiten Weltkriegs fühlte. Denn durch jenen starben ein Viertel des gesamten Bevölkerung der Ukraine.
Vor der Kamera entwickelte sie verschiedene Szenen mit dem historischem Hintergrund – nur mit Sand - auf eine beleuchtete Glasfläche, die für die Zuschauer auf eine Leinwand übertragen wurde.
Unterlegt wurde ihre Darbietung mit passender Musik und Kerzenschein. Leider können wir euch kein Video mit entsprechender Vertonung zeigen, da diese wieder mal in Deutschland gesperrt sind.



Freitag, 4. März 2011

iPhons vs. BlackBerry vs. Android

Dieser satirische Comic ist das Werk von C-Section Comics und soll wie immer etwas verdeutlichen. In diesem Fall wird das Zugehörigkeitsgefühl mittels eines Telefons kritisiert.


Donnerstag, 10. Februar 2011

In meinen Augen: Liebe auf den Blick

Bastien Vivès; Autor:Georges Seguin; Lizens:GNU Free Documentation License
Das Medium Comic steckt längst nicht mehr in den Kinderschuhen. Es ist angesichts von werken wie "Maus" von Art Spiegelman oder Frank Millers "Sin City" sehr erwachsen geworden ,philosophisch , erzählerisch und auch grafisch.
Trotz des hohen Anspruchs ist es nicht unbedingt notwendig besonders perfide im Erzählen einer
Geschischte zu sein oder grafische Meisterleistungen zu vollbringen um innovativ zu sein.
Das zeigt uns der junge französische Autor Bastien Vivès.
"In meinen Augen" seine kurze Erzählung über die Liebe kommt mit wenig Bild, wenig Charakteren und wenig Worten aus. Was sie dafür hat ist schöner, glaubwürdiger und ausdrucksvoller.
In jedem Fall einen Einblick wert.

Dienstag, 25. Januar 2011

Tacheles kommt unter den Hammer!

Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Autor: 
De-okin auf WikiCommons
"Kulturhaus Tacheles wird am 4. April versteigert

Für die seit Monaten angekündigte Zwangsversteigerung des „Tacheles“ steht jetzt der Termin fest: Am 4. April kommt das weit über Berlin hinaus bekannte und vor allem bei Touristen beliebte Kulturhaus in der Oranienburger Straße unter den Hammer.

Lizenz:
 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Autor: Rainier Brunet-Guilly
Die Versteigerung beginnt um 10.30 Uhr im Gerichtsgebäude in der Littenstraße 12–17, Saal 208/209, teilte das Amtsgericht Mitte am Dienstag mit. Der Termin ist öffentlich; die Bekanntmachung und verschiedene Wertgutachten zu den Grundstücken stehen im Internet unter www.zvg-portal.de (Amtsgericht Mitte, Aktenzeichen 30 K 206/07).

Gegen die Versteigerung und die in dem Zusammenhang drohende Räumung wehren sich der Verein Tacheles und die Gruppe Tacheles, in der knapp die Hälfte der Künstler, Gastronomen und Projekte in dem Kunsthaus organisiert sind."

von: http://www.tagesspiegel.de/berlin/kulturhaus-tacheles-wird-am-4-april-versteigert/3737394.html

Sonntag, 9. Januar 2011

James Dean: A Different Icon

James Dean With Gun Pictures, Images and Photos"Angezogen, wie ein Penner" hieß es noch vor 60 Jahren, als Dean barfuß zu einem Vorspiel am Broadway kam. Doch James Dean hob sich geschickt von den Konservativen der USA ab, wurde zum größten Idol vieler, junger Menschen in den 50er Jahren und prägte die trübe Nachkriegszeit, wie kein Anderer. Er war ein Rebell, Dissident und Modefigur in einem.
Kein Wunder also, dass die Mythen und Legenden nach seinem frühen Tod - er starb bei einem Autounfall im Alter von nur 24 Jahren - stetig anwuchsen. Heute ist Deans Leben sogar für Wissenschaftler zu einem forschungswürdigen Thema avanciert. Postum erhielt er sogar noch 2 Oscars.

Nun zeigt das Museum "The Kennedys" am Pariser Platz, anlässlich seines 80.Geburtstages am 8.Februar und der darauf folgenden "Fashionweek 2011",15 seiner bekanntesten Portraits, die vor allem sein Modebewusstsein potraitieren sollen. Die Ausstellung wird vom 19. Januar bis 13.Februar zu sehen sein.

Der Museumssprecher sagte dazu folgendes: "Wir beschäftigen uns in Ausstellungen auch mit dem Modebewusstsein der Kennedys und der Obamas. Da passt James Dean sehr gut rein."


| Pariser Platz 4a | täglich geöffnet von 10-18 Uhr | Eintritt 7 Euro, Ermäßigt 5 Euro |


Foto von: http://i197.photobucket.com/albums/aa143/lisaveebee/Miscellaneous/jamesdean-1.jpg

Montag, 3. Januar 2011

Fast wie neu

Photobucket
Bilder: fashiongonerogue.com, http://s75.photobucket.com/albums/i317/tonguetied_2006/action=view&current=now_and_then_wild_at_heart_polishsupermodels.jpg
links: Lindbergh, rechts: Cameron Krone

Peter Lindbergh, der nun seit fast 20 Jahren die bekanntesten Models seiner Zeit festhält, schrieb sowohl Mode- als auch Fotografiegeschichte.
Modegrößen wie Claudia Schiffer aber auch Naomi Campbell lichtete er damals für die Vogue Fotostrecke " Wild at Heart" ab und erreichte damit schon bald Kultstatus.
Komposition und Stil behielt Fotograf Cameron Krone für seine Neuinterpretation in den Straßen von New York mit den erfolgreichsten polnischen Models wie Kasia Struss und Anja Rubik bei, Wirkung und Flair gingen dabei leider zum Teil verloren.
Vielleicht braucht jedoch auch seine Fotografie 20 Jahre um die Anerkennung der Kritiker zu gewinnen.
Schön anzusehen ist sie auf jeden Fall.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Stop Motion - Eine Kunst für sich!

3 Minuten auf Aufnahme drücken und schon liefert uns die Digitalkamera ein Video. Aber Gegenstände bewegen sich darin noch lange nicht. Erst wenn man tausende Bilder schießt und diese alle aneinander reiht, entsteht das eigentliche Meisterwerk, das Menschen aus dem Staunen nicht mehr raus bringt.
Wir wollen euch heute drei der bekanntesten Videos aus dem Netz vorstellen!


1. Deadline Post It
Für seine Abschlussprüfung an der der Uni hat Bang-yao Liu nochmal alle seine Merkzettel zusammen genommen und macht sie zum Star seines Videos:



2. Orien Lavie - Her Morning Elegance
Dieses Musikvideo wurde aus 2096 einzelnen Fotos nacheinander abgespielt erstellt.




3. Stop Motion With Wolf And Pig
Der Künstler der hinter diesem Video steckt, zeigt das man im Grunde nur eine Kamera, etwas Papmache und einen Fotoentwickler brauch, um einen genialen Stop Motion Film zu drehen.



Freitag, 3. Dezember 2010

Hitler und die Deutschen (DHM Berlin)

"Hitlers Macht lässt sich keineswegs mit seinen persönlichen Eigenschaften erklären. Vielmehr mit den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen und mentalen Befindlichkeiten der Deutschen. Die Ausstellung "Hitler und die Deutschen" behandelt darum das Wechselverhältnis von Hitlers charismatischer "Führerherrschaft" und den Erwartungen beziehungsweise dem Verhalten des "Volkes". Es werden die Bedingungen des Aufstiegs zur Macht, die Strukturen der unbegrenzten Herrschafts- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus sowie dessen Nachgeschichte nach 1945 dargestellt. Mit zeitgenössischen Dokumenten und Bildern sowie mit Objekten aus dem Herrschaftsalltag und der Selbstdarstellung des NS-Regimes werden in einer doppelten Perspektive die Rolle Hitlers und die Politik des NS-Regimes "von oben" wie die Mitwirkung und Verstrickung der deutschen Gesellschaft "von unten" gezeigt.
Preise: Normal: 6.00

Öffnungszeiten: Mo-Do 10:00-18:00, Fr 10:00-21:00, Sa-So 10:00-18:00
Laufzeit: Fr, 03.12.2010 bis zum So, 06.02.2011"

http://www.berlin.de/tickets/suche/detail.php?id=322178


Samstag, 20. November 2010

Nan Goldin (Berlinische Galerie)

"Vom Underground zum Weltruhm: Die Fotografin Nan Goldin stellt in der Berlinischen Galerie aus.

Als Nan Goldin (57) Anfang der 80er-Jahre von Amerika nach West-Berlin zog, war sie fasziniert von der Underground-Szene der geteilten Stadt, gehörte bald selbst dazu.

Autor: team art in berlin
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Sie durchzechte unzählige Nächte in Absturzkneipen wie dem „Kumpelnest“, verbrachte ihre Zeit mit Transvestiten und in der Schwulen-Szene, ließ auch Drogenexzesse nicht aus. Später musste sie miterleben, wie einer ihrer besten Freunde, Alf, an Aids starb, und wie es sich anfühlt, vom eigenen Freund verprügelt zu werden.

All das hat sie festgehalten und sich so vom Underground-Star zu einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen der Welt hochgeknipst. Heute stellt sie in den wichtigsten Galerien der Welt aus. Sogar der Louvre zeigt im Moment Goldin.


Die Ausstellung „Nan Goldin. Berlin Work“ in der Berlinischen Galerie zeigt nun in 80 Fotos (zwei Drittel davon sind zum ersten Mal zu sehen) das bewegte Berliner Leben der amerikanischen Künstlerin zwischen 1984 und 2009.


Ihr Szene-Berlin wird lebendig in Porträts von Freunden, Liebhabern und Szene-Größen. Manche durfte sie in intimsten Situationen, beim Liebesspiel ablichten. Mal sind es farbenfrohe Party-Schnappschüsse, mal schonungslos brutale Momentaufnahmen. [...]

Trotzdem denkt Goldin, die zurzeit in Paris lebt, gern an ihre Berliner Zeit zurück: „Ich habe hier die glücklichsten Jahre meines Lebens verbracht und überlegte sogar, wieder hierher zu ziehen“, sagte sie zur Ausstellungseröffnung.

Berinische Galerie:
Mi-Mo 10-18 Uhr, Alte Jakobstr. 124, Kreuzberg, Eintritt:8/ erm. 5 Euro"

19. November 2010 21.22 Uhr, Mareike Roder
http://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/nan-goldin-in-der-berlinischen-galerie-article1040216.html

Sonntag, 14. November 2010

Laszlo Moholy-Nagy (Martin Gropius Bau)

„Kunst des Lichts“: László Moholy-Nagy und seine Utopien im Berliner Martin-Gropius-Bau.

Man muss ihn sich als Macher vorstellen, als Energetiker, ein Optimist, der daran glaubte, die Welt verändern zu können. Hattula Moholy-Nagy ringt mit Worten, als sie ihren Vater beschreibt, den sie doch nur als Kind gekannt hat. Als László Moholy-Nagy 1946 im Alter von 51 Jahren in Chicago an Leukämie stirbt, ist Hattula, seine älteste Tochter, gerade 13 Jahre alt. Trotzdem wird die 77-Jährige bei der Ausstellungseröffnung im Berliner Martin-Gropius-Bau gebeten zu erzählen, wie der Avantgardist Moholy-Nagy als Mensch so war. Als treibende Kraft am Bauhaus hatte er einst überschwänglich gefordert: „Wir brauchen geniale Utopisten, einen neuen Jules Verne.“
Der Phantast ist in allen Werken des gebürtigen Ungarn zu spüren. Knapp 200 Arbeiten sind nun im Gropius-Bau unter dem Titel „Kunst des Lichts“ zusammengetragen: Malerei, Fotografie, Film, Grafik. Für Berlin schließt die in Madrid erarbeitete Retrospektive, die später nach Den Haag weiterwandert, eine Lücke. Hier in Berlin fand Moholy-Nagy in den Zwanzigern zu seiner künstlerischen Sprache, hier entdeckte er die Kraft des Lichts – dennoch hat die Stadt seinen Beitrag zur Moderne bisher nicht mit einer Ausstellung gewürdigt.

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, bis 16. 1.; Mi–Mo 10–20 Uhr; Katalog 29 €.


aus: http://www.tagesspiegel.de/kultur/lszl-moholy-nagy-der-mann-aus-der-zukunft/1975768.html

Freitag, 12. November 2010

Wer liebt Lanvin?

Am 23. November 2010 ist es mal wieder so weit.

Frauen, die Stunden um Stunden vor einer H&M Filliale stehen, Mädchen mit starrem Blick die durch die Gänge von Filialien der eben genannten Marke rennen, prügelnde Schuhfetischisten vor den Regalen und andere die mit zerkatzten Armen und vollen Tüten das H&M verlassen.
Nach Jimmy Choo, Karl Lagerfeld und Stella Mccartney hat sich der schwedische Moderiese nun Lanvin geangelt.
Der Gedanke dieser Kooperationen ist, Kunden mit einer kleineren Brieftasche eigentlich unbezahlbare Mode möglich zu machen. Natürlich sind dabei alle Produkte limitiert.
Mit einer Linie aus Abendkleidern und anderen edlen Accessoires versucht nun Alber Elbaz (Designer für Lanvin) den in Rekordzeit verkauften Kleidungsstücken von seinen Vorgängern nachzueifern.

Schön sind ein paar der angebotenen Kleidungsstücke ja schon, aber wir stellen uns die Frage: lohnen sich schmerzende Beine, zerkratze Arme und anderen Wehwehchen für ein in H&M- Qualität produziertes Stück bei einem Preis von meist über 100 Euro?





Werbekampagne von Lanvin loves H & M

Donnerstag, 11. November 2010

Skurrile Ausstellung in der Torstraße

Eine interessante, etwas andere Ausstellung, gemacht von einem sympatischen Kerl,perfekt für jeden der etwas Besonderes sehen will!
"Wer das Museum für skurrile Objekte in der Torstraße betritt, wird sich fürchten – und dann seine helle Freude haben Warum man in dem Designpanoptikum auch eine Menge über sich selbst lernen kann.


Ist es ein Fußmessgerät? Ein Wurfgeschoss? Ein Webrahmen für Topflappen? Nein, viel sinnvoller. Ein Seziertisch für Kleintiere! So geht das ständig in diesem Museum: Man schafft keine zwei Meter, ohne nicht wieder irritiert stehen zu bleiben und zu rätseln, was dieses oder jenes Objekt wohl soll. Wie überhaupt ein Mensch auf die Idee kommen konnte, sich so etwas auszudenken – und es dann auch noch tatsächlich zu bauen. „Designpanoptikum“ hat Vlad Korneev sein Reich genannt. Aber ganz genau weiß er selbst nicht, was er hier geschaffen hat und wie man einem Außenstehenden beschreiben könnte, was ihn erwartet, im Erdgeschoss in der westlichen Torstraße, Ecke Borsigstraße. „Vielleicht so eine Art Disneyland für Erwachsene“, sagt Korneev, doch dann kneift er die Augenbrauen zusammen, verwirft es
wieder. „Nee, das klingt jetzt arg klischeehaft.“

In seinen Räumen hat er hunderte Gegenstände aufgereiht, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben – außer dass sie alle offensichtlich nicht in diese Zeit gehören: alte Lederprothesen, Friseurstühle, übergroße Reproduktionskameras, Sportgeräte. Oft genug gruseln sie einen, weil sie monströs, gefährlich oder wenigstens sehr fremdartig wirken. „Ich verstehe, wenn Besucher erst einen Schreck bekommen“, sagt ihr Besitzer. „Aber es geht nicht ums Erschrecken.“ Keines der Dinge wurde entworfen, um anderen Angst einzujagen. Es sind Gebrauchsgegenstände – nur hat sich die Technik so weiterentwickelt, dass ihre ursprüngliche Funktion heute schwer zu erraten ist. Da ist etwa die glänzende Röhre, die man laut Abbildung einem Menschen tief in den Mund schieben kann. Ganz klar ein Folterinstrument, denkt man. Aber so wurden vor 80 Jahren bloß Zahnfüllungen gehärtet. Vermutlich geht es genau darum im „Designpanoptikum“: die eigenen Vorbehalte infrage zu stellen und dann den Sinn zu erkennen. Oder Korneev zu fragen.

Vorige Woche hatten sie Eröffnung, es gab Schwarzbrot, Wodka, russische Limonade. Und am Sonnabend stürmten 500 Besucher sein Museum, ein Radiosender hatte dazu aufgerufen. Immer wieder blieben die Besucher stehen und wunderten sich.

Das Museum in der Torstraße 201 ist montags bis sonnabends, 11 bis 20 Uhr, geöffnet. Eintritt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro."

von: www.tagesspiegel.de am 11.11.10

Donnerstag, 4. November 2010

von Rehen und Fliegenpilzen

... handelt die neue Ausstellung "SOMA" von Carsten Höller die ab morgen im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen ist.
Oder zumindest scheint es so.
Zwischen Kunst und Wissenschaft balanciert der gelernte Agrarwissenschaftler mit Rehen, Fliegenpilzen und anderen untypischen Stilmitteln und schafft damit eine einzigartige Atmosphäre.


Carsten Höller, SOMA vom 05. November bis 06. Februar im Hamburger Bahnhof, Berlin


Es besteht außerdem die außergewöhnliche Möglichkeit eine Nacht inmitten der Ausstellungsobjekte, für den Preis von ca. 1000 Euro pro Nacht zu verbringen.
"Inmitten der fantastischen Anordnung dieser künstlerischen Intervention erhebt sich in Form einer pilzförmigen Plattform ein "schwebendes Hotelzimmer". Dort können einige wenige Menschen nachts zum Teil des Kunstwerks werden und mit allen Sinnen in die faszinierende Welt des Soma eintauchen."
Für die Kreativen unter uns gibt es übrigens auf www.somainberlin.de die Möglichkeit dieses Hotelzimmer der besonderen Art für eine Nacht zu gewinnen.
weitere Informationen für Interessierte gibt es unter: 

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Und immer wieder die Frauen



Den Namen Helmut Newton hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Spätestens, wenn  von “dem” die Rede ist, der “doch immer die nackten Mädchen fotografiert hat”.
Aber wer war eigentlich Alice Springs?

June Newton, geboren June Brown lernte Helmut Newton in seinem Fotostudio in Melbourne kennen. Schon ein Jahr später trauten sie sich und blieben bis zu seinem Tod 2004 verheiratet.
Als Helmut Newton aufgrund einer Grippeerkrankung die geplante Werbekampagne für eine Zigarettenmarke nicht realisieren konnte, sprang June Newton kurzerhand ein.
Diese Fotoreihe bedeutete Ihren Durchbruch als Fotografin und June fotografierte ab dato namhafte Persönlichkeiten wie Yves Sant Laurent oder Brigitte Nielsen.
Und wieso das Pseudonym Alice Springs?
“Der Legende nach war es der Freund der Schauspielerin Jean Seberg, der Helmut Newtons Ehefrau June bei der Suche nach einem neuen Namen half. Der Mann bat angeblich um einen Atlas, suchte Junes Heimat Australien und sagte, sie solle bei geschlossenen Augen mit dem Finger in die Karte tippen. Sie traf die Wüstenstadt Alice Springs. "Hier hast du deinen Namen", so der junge Mann.”
Für diejenigen die nun mehr über Alice Springs erfahren wollen, gibt es momentan in Berlin eine Alice Springs-Ausstellung in der Newton Foundation.
(http://www.helmutnewton.com)


Mittwoch, 27. Oktober 2010

Where is your boy tonight?

Sie tragen sie. In London.
Und allen Hinweisen nach zu urteilen nicht nur dort.
Die Rede hierbei ist von der Marke “London Boy”, die vor nun fast 40 Jahren Ihren Kult- Status nicht zuletzt durch berühmte Träger wie Boy George oder Andy Warhol erreichte.
“In den 1970ern lieferten Stephane Raynor und seine ikonische Marke Boy London den Punks und neuen Romantikern genau das, was sie wollten. Jetzt ist er wieder da und liefert saubere Designs (…) ”
(www.urbanoutfitters.de)

Bei Urban Outfititters sind die Tshirts mit Geschichte nun wieder für mehr oder weniger humane Preise um die 46 Euro zu erhalten.
Jetzt stellt sich bloß noch die Frage: Setzt sich “Boy London” ein zweites Mal in der Modewelt durch und erlebt eine zweite Blütezeit oder wird es wieder in der Versenkung verschwinden, bevor es richtig angekommen ist.
Ich für meinen Teil drücke diesem Kult-Label beide Daumen.

[thefashionspot.com + http://horstson.de/]

Peter Lindbergh (Postfuhramt Berlin)

Berlin ist wieder um eine brilliante Ausstellung reicher. Bis in den Januar 2011 sind die besten, schönsten und herausragensten Fotos und Videos der bekannten Modefotografs Peter Lindbergh im Postfuhramt ausgestellt!

Der deutsche Fotograf hat nahezu alle bekannten Topmodels für die berühmtesten Modezeitschriften vor der Linse gehabt. Kate Moss, Naomi Campbell und Tatjana Patiz sind nur einige Namen.
Auch die Modeunternehmen Calvin Klein, Emporio Armani, Hugo Boss und Jil Sander wählen ihn oftmals als Fotograf für ihre neuen Kollektionen aus.
Markant für seine Fotos ist, dass sie in den meisten fällen schwarz-weiß gehalten sind. Seine persöhnliche Note in den Fotos brachte Lindbergh auch schon zahlreiche Preise ein.
Also nichts wie hin, es lohnt sich.

[Postfuramt | Oranienburger Straße 35/36 | 10117 Berlin | Eintritt: Normal 10€, Ermäßigt]



Samstag, 23. Oktober 2010

Marianne Breslauer (Berlinische Galerie)

Nur noch bis 3. November werden euch in der Berlinischen Galerie (Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin, UBahn bis Moritzplatz) die besten Fotorafien der Künstlerin Marianne Breslauer gezeigt. Sie fotografierte vor allem zu Zeiten der Weimarer Republik. Die Ausstellung ist schön gestaltet und auch die Nebenausstellungen, die auch das Thema Berlin behandeln sind äußerst sehenswert!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Trend Mit Geschichte!

Zu dieser Jahreszeit reicht es aus einmal durch Berlin zu laufen und schon kommen einem hunderte, junge, interessant und verschieden aussehende Menschen entgegen. Doch was viele dieses Jahr vereint ist grün, hüft bis knielang und hat eine Kapuze mit Fellkragen: ein Parka. Tragbar sowohl in der Freizeit als auch abends zu Veranstaltungen heißt es auf den Seiten der zahlreichen Modeunternehmen, die dieses Jahr die trendigen Mäntel anbieten.
Doch es ist nicht das erste Mal, dass der Parka modern ist. Der Feldzug des Parkas begann in Sibirien, wo er schlicht die Aufgabe hatte warm zu halten. Wenige Jahre später wurde auch die US Army vom etwas anderen Mantel überzeugt und der Parka gehörte zur Grundausstattung eines jeden Soldaten. Salonfähig wurde der Parka dann Mitte des 20. Jahrhunderts, denn er entwickelte sich zu einem Erkennungsmerkmal in einer der wohl bekanntesten Subkulturen dieser Zeit: den Mods. Sie trugen sie zunächst, um beim Rollerfahren ihre darunterliegenden, oft teuren Klamotten zu schützen. In den 70ern gelang dann der endgültige Durchbruch – nun trugen ihn sowohl Männer als auch Frauen, oft auch mit aufgenähten Bandnamen.


Li*Wanc hebt deshalb den Daumen hoch für einen lässig ausehenden Trend mit interessanter Geschichte.
(erhältlich u.a. bei Zara, Hilfiger Denim, Khujo und Bench aber natürlich auch preiswerter auf Flohmärkten und gewissen Armeeshops der Stadt)