Montag, 29. November 2010

Ohrwurm der Woche [7]

Der Winter ist in Berlin eingekehrt und mit ihm die eisige Kälte. Da schwelgt so ziemlich jeder in Gedanken an den wunderbaren Sommer und die Lieder die einem in diesem durch die warmen Partynächte begleitet haben. So ergeht es auch uns auch heute und im Ohrwurm der Woche möchten wir eines dieser Lieder wieder aufgreifen. Im Sommer war es eher ein kleines Liedlein , dass überall lief und nahezu jeder dachte er wäre ein neuer Streich von MGMT. Mit der Einkehr der Herbts war der kleine, australische Geniestreich schon fast wieder vergessen. Doch gerade jetzt im November, verwendet es Vodafon für seine Werbung und prompt landet es, ein Jahr nach der eigentlichen Veröffentlichung, endlich auch in unseren Charts. 
Wir hoffen euch auch etwas in den warmen Sommer zurückversetzen zu können mit: 
Empire Of The Sun - We Are The People

Empire Of The Sun - We Are The People from Mark on Vimeo.

Donnerstag, 25. November 2010

Wer ist eigentlich: Richard Ashcroft?

Am 11. September 1971 wurde in England ein Mann geboren, aus dem etwas Großes werden sollte. Der kleine Richard wuchs in einer kleinen Stadt zwischen Liverpool und Manchester auf. Als kleiner Junge wollte er eigentlich Profispieler bei Machester werden. Heute kann man sagen, ein Glück, dass er das nicht durchgezogen hat. Denn mit 18 Jahren gründete er anstatt dessen eine Band mit seinen besten Freunden. Diese Band sollte in den folgenden Jahren mit Oasis der größte Vertreter des sogenannten BritPop werde. Die Musikinteressierten werden es natürlich schon längst wissen: es handelt sich um The Verve.

Doch die erste Trennung der Band erfolgte schon 1995. Ashcroft versuchte dann über Jahre hinweg die Band wieder zusammenzutrommeln. Es gelang und es enstand ihr erfolgreichtes Album aller Zeiten mit Titeln, wie Bittersweet Symphony, Drugs Dont Work oder Sonnet. Das Album Urban Hymnes stieg auch prompt auf Platz eins der britischen Albumcharts. 1999 folgte nun die nächste Trennung.

Diesmal fing Ashcroft an an seiner Solokarriere zu arbeiten: er veröffentliche drei Alben und trat auf mehreren Festivals bis es letzendlich im Jahr 2007 wiederum zu einer Vereinigung von The Verve kam.
Mit der Band veröffentliche er ein das Album Forth, aber er betonte in den Medien die ganze Zeit, dass er auch seine Solokarriere beibehalten will.
2009 gründete er widerum eine neue Band "RPA & The United Nations of Sound", deren Album im Juni diesen Jahres von Parlaphone veröffentlicht wurde.
Ach und nebenbei engagiert er sich auch noch für zahlreiche caritative Organisationen, als ob er nicht schon genug um die Ohren hätte. LiWanc hebt mal wieder den Daumen für den Songwriter, Gitarristen, Sänger, Keyboarder und Weltverbesserer Richard Ashcroft!

Wir zeigen nochmal das bekannteste Lied von The Verve in Lifeversion auf dem größten Festival Großbritaniens, dem Glastonbury Festival (übrigens auch zu hören im Film Eiskalte Engel)



http://assets.thequietus.com/images/articles/198/RichardAshcroft_1216739687_crop_400x300.jpg
http://www.olivergroschopp.de/blog/wp-content/uploads/2006/01/Richard_Ashcroft-Keys_To_The_World.jpg

Verrückte Welt [Klappe 3]



Heute: Synonymlehre von Windows!

Mittwoch, 24. November 2010

Two Door Cinema Club heute im Astra!

Die drei sympatischen, jungen Nordiren geben sich heute im Berliner Astra die Ehre. Wer nach der kleinen Kostprobe, die wir euch gleich geben, doch noch beschließt schnell zum Astra zu fahren, dem sei gesagt:

1. Zeitlich ist es noch locker drin (21Uhr Beginn)
2.Man findet eigentlich immer jemanden der noch ein Kärtchen übrig hat.

Also nichts wie los, denn das wird mit Sicherheit ein gelungener Abend!
Hier ein Video von "watch, listen and tell", die Seite dir wir euch schonmal vorgestellt haben: Enjoy!



Und keine Sorge, eigentlich haben sie auch Elektro Einflüsse. Hier das Lied in seiner Originalfassung:

Dienstag, 23. November 2010

Kurzfilm: On Time


On Time from Ted Chung on Vimeo.

Kleine Geschichten aus Berlin




Bild von: http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-liste-kleine-stadtgeschichten/2070872.html?p2070872=19#image
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/berliner-liste-kleine-stadtgeschichten/2070872.html?p2070872=5#image

Montag, 22. November 2010

Die Gorrilaz waren in Berlin! Und Wie wars?

Wir geben in diesem Fall die Worte an den Tagesspiegel:
"Die Gorillaz geben ein fantastisches Konzert im Berliner Velodrom - es ist das erste in der Stadt und der einzige Deutschland-Auftritt der Band überhaupt.

Nun hat das Versteckspiel ein Ende. Damon Albarn tritt zum ersten Mal vor die Comicfiguren, die seit neun Jahren und drei Alben für ihn die Pop-Band Gorillaz darstellen. Murdoc, Noodle, 2D und Russel dürfen aber natürlich trotzdem mitmischen beim ersten Berlin-Konzert und beim einzigen Deutschland-Auftritt der Band: Auf einer riesigen Leinwand im Bühnenhintergrund flimmern die bekannten Videos sowie allerlei neue Abenteuer des Chaoten-Quartetts – gezeichnet von Gorillaz-Miterfinder Jamie Hewlett.

Zu Beginn darf Snoop Dogg sich formatfüllend auf dem Bildschirm ausbreiten. Ausgestattet mit Fernrohr und historischer Kapitänsuniform, nuschelt er den Text von „Welcome to the Plastic Beach“. [...] 
Damon Albarn hält sich derweil noch im Hintergrund, erst beim zweiten Song tritt er gut gelaunt an den Bühnenrand. Dort bleibt er nicht lang allein, denn schon für „Stylo“ – die erste Single vom aktuellen Album „Plastic Beach“ – übernimmt Bobby Womack das zweite Mikrofon.

Überhaupt ist die Gästeliste spektakulär: Für „Kids with Guns“ kommt Neneh Cherry auf die Bühne des nicht ganz ausverkauften Velodroms. Ihren eher kleinen Part („Push it real, push it real“) peppt sie mit einem kleinen Hüpftanz und einer Schrei-Einlage im lärmigen Finale auf. 

Ganz unauffällig läuft hingegen eine musikhistorische Mini-Sensation ab: Die Hälfte von The Clash steht hier auf der Bühne – fast 25 Jahre nach dem Ende der legendären Band. Links an der Gitarre Mick Jones, rechts am Bass Paul Simonon, dem ständig der Gurt vom Instrument abreißt. Das hält den berühmtesten Bass-Zertrümmerer der britischen Rock- Geschichte aber nicht davon ab, all die fantastischen Licks zu spielen, die für den Gorillaz-Sound so zentral sind.
Die rund hundert Konzertminuten vergehen rasend, was auch an der geschickten Dramaturgie liegt. Fällt die Spannung bei einem melancholischen Stück wie „Broken“ für einen Moment lang ab, wird sie anschließend sofort wieder von einem Hit wie „Dirty Harry“ emporgezogen.
Den Zugabenteil beschließen die Gorillaz mit einer Gospel-trifft-Reggae-Version von „Fire Coming out of the Monkey’s Head“. Die Comicfiguren auf der Leinwand werden in bunten Kirchenfenster-Tableaus gezeigt, die Schweinwerfer simulieren einfallendes Licht. Ja, dieser muntere Schiffsgottesdienst war der perfekte Sonntagsausklang."

geschrieben von Nadine Lange (Kürzungen enthalten)
http://www.tagesspiegel.de/kultur/pop/konzertkritik-fantastische-gorillaz/3156766.html
Foto:dpa